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Ein Ereignis nahezu biblischen Ausmasses

Der parteiische Chronist 13.01.2019

Heute Nachmittag frohlockten und jubelten die Hockeygötter im Sport Olymp. Nicht weil ein neuer Gretzky das Licht der Welt erblickt hätte. Nein, sie bejubelten das Eintreten eines Ereignisses nahezu biblischen Ausmasses. Aber beginnen wir von vorne. Die Panthers empfingen heute Nachmittag die Hornets zum Rückspiel. Das Hinspiel gewannen sie im alten Jahr klar und deutlich.

Es dauerte knapp zwei Minuten bis oben genanntes Ereignis eintrat. Unsere Nummer 83 lief in seinem unverkennbaren Stil ins Drittel der Hornissen, umkurvte mit ein zwei gekonnt eingesetzten Körpertäuschungen die gegnerische Verteidigung und zirkelte die Scheibe mit einem satten Handgelenkschuss in Richtung Tor. Loosli Beätu im Zeitnehmerhäusschen fiel beinahe der Kugelschreiber aus der Hand als der Schiedsrichter ihm die Daten zum eins zu null durch gab. Erst nach mehrmaligem Nachfragen war er sicher, dass er sich nicht verhört hatte. Unsere Nummer 83, Hubi, schoss sein erstes Tor überhaupt für die PF Panthers. Was für eine Sensation!!! Somit geht der dreizehnte Januar 2019 als der Tag, an dem Hubi das gegnerische Tor gefunden hat in die Annalen der PostFinance Panthers ein. Leider konnten die Hornissen kurz darauf eine Überzahlsituation erfolgreich gestalten und den Ausgleichstreffer erzielen. Dadurch wurden die Panthers urplötzlich aus den Hubi-Festivitäten gerissen und spielten wieder Eishockey. Fünf Minuten später lancierte Scheidegger mit einem Pass über das halbe Spielfeld Wüst, welcher mit einer kleinen Körpertäuschung und einem präzisen Handgelenkschuss den Vorsprung wiederherstellte. Kurz darauf spielte Dubler den freistehenden Jegerlehner an, der mit einem satten Slapshot das Score erhöhte und eine Minute vor Drittelsende erzielte Weder auf Pass von Sieber sehenswert das vier zu eins.

Die Panthers spielten heute sicher nicht ihr bestes Spiel dafür aber voller Spielfreude. Dies zeigte sich beim fünf zu eins als Sieber per Flippass durch den Slot Basic perfekt in Szene setzte und dieser den Puck per Direktabnahme ins Tor beförderte. Eine Zeiger Umdrehung später baute Jegerlehner auf Pass von Gouett die Führung weiter aus. Leider gingen die Panthers teilweise ein bisschen ungestüm in die Zweikämpfe, so dass die Kühlbox von Zeit zu Zeit Besuch erhielt. Während einer diesen zahlreichen Strafen konnte Wüst die Scheibe in der eigenen Zone ausgraben und Jegerlehner anspielen, der wie vom Teufel verfolgt los rannte und den mitgelaufenen Dubler mustergültig bediente, so dass dieser per Shorthander nur noch zum Pausenresultat von sieben zu eins einschieben musste.

Das dritte Drittel begann mit einer schönen Einzelleistung unserer Nummer 99 zum acht zu eins, die den Hornissen gleich zeigen sollte, was sie im dritten Drittel zu erwarten hatten. Es folgte aber bald darauf wieder eine kleine Strafe gegen die Panthers, gefolgt von einer zehn Minuten Disziplinarstrafe. Nichts desto Trotz spielten die Panthers gewohnt frech weiter und so konnte nach fünf Minuten unsere Nummer 28, Vladi, ein Zuspiel von Gouett eiskalt verwerten. Es folgten weitere Strafen und ein Kuriosum. Unser 10 Minuten Absitzer, Bonnebault, kurvte aufgrund eine Mißverständnisses zu früh wieder auf dem Eis herum, was dazu führte, dass er gleich wieder für weitere zehn Minuten in die Kühlbox durfte. Doch dies tat der Panthers-Show keinen Abbruch. Kurze Zeit später vollstreckte unsere Nummer 9, Coach Weder, ein Zuspiel vom neuen Götterliebling Hubi. Leider gelang den Hornissen nach dem Wiederanspiel ein weiteres Tor, was die Panthers aber nicht weiter beunruhigte. So bauten zweimal Wüst und einmal Basic die Führung bis zum Ende des Spiels sehenswert aus. Am Ende durften die Panthers einen klaren dreizehn zu zwei Sieg bejubeln und die Leaderposition in der Gruppe C festigen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den heute ausserordentlich zahlreich erschienen Zuschauer für die tolle Unterstützung. So macht Hockey spielen Freude.